Alarm am Gartenzaun

Da staunte ich nicht schlecht, als ich heute Vormittag einen Blick aus dem Fenster hinaus in Richtung Vogelfutter-Häuschen geworfen hatte. Beinahe wäre mir vor Schreck die Kaffeetasse aus der Hand gefallen. Auf der kleinen Mauer zu Nachbars Garten hatte es sich ein Mäusebussard Greifvogel gemütlich gemacht, der in aller Seelenruhe seine Beute rupfte und es sich schmecken ließ. Weiterlesen

Da es gerade nicht schneit…

habe ich ein Foto aus der Retorte ausgepackt.

Kurz vor Weihnachten sah es bei uns noch so aus…

Zur Zeit gibt es – wie scheinbar überall im Land – nur Matsch, Morast und Regen, Regen, Regen.

Das Wochenende scheint also wie geschaffen für die Stunde der Wintervögel ->. Morgen sitzt es sich gut! Mit Tee, Fernglas, Zettel, Stift und Fotokamera im Esszimmer. Und neben meinen Wintervögeln bin ich auch auf Eure Ergebnisse gespannt.

Der Countdown läuft

Die Stunde der Wintervögel 2018 naht. Wer macht mit?

Es sind nur noch wenige Tage bis die Aktion des NABU Deutschland – Die Stunde der Wintervögel -> losgeht. Ich werde diese Jahr zum ersten Mal daran teilnehmen und für eine Stunde die Vögel im Garten zählen und dokumentieren. Das geht relativ einfach und bei der Aktion kann jeder mitmachen.

Wie das geht? Das geht ganz einfach! Man setzt sich irgendwann vom 5. bis 7. Januar für eine Stunde in den Garten, auf den Balkon oder hinters Fenster in die warme Wohnung und beobachtet, welche Vögel in welcher Menge am Standort vorhanden sind. Dabei wird jeweils nur die maximale Anzahl berücksichtigt. Das heißt: Sieht man zunächst zwei Amseln, zehn Minuten später dann vielleicht drei Amseln gleichzeitig, so beträgt die Anzahl der Amseln drei. Und so weiter… Das Ganze für jede Art, auf dem Meldebögen des Nabu -> notiert und per eMail, Post oder Online an den NABU übermittelt.

Ich bin schon gespannt ob es dieses Jahr eine neuen Teilnehmerrekord gibt? Letztes Jahr haben 120000 Vogelfreunde an der Aktion teilgenommen. Bist Du dieses Jahr auch dabei?

Bevor es knallt…

…komme ich mal noch schnell mit ein paar Wünschen um die Ecke. Ja, ihr habt richtig gehört. Zum Jahreswechsel mal keine guten Vorsätze, sondern ein paar Wünsche.

Das mit den guten Vorsätzen habe ich mir irgendwie abgewöhnt. Zu schnell die Versuchung, bereits nach ein oder zwei Wochen im neuen Jahr die Vorsätze „an den Haken“ zu hängen und im alten Trott weiterzumachen.

Zur Natur habe ich mich schon immer hingezogen gefühlt, doch die letzten Monate habe ich mich mit dem ein oder anderen Thema dann doch etwas intensiver beschäftigt. Angetrieben durch die Debatte um Glyphosat und andere Pestizide, das Bienen- und Insektensterben, der damit zusammenhänge Rückgang unserer heimischen Vogelarten. All das nur einzelne Punkte an denen wir merken sollten, das da etwas gewaltig schief läuft. Global sieht es nicht besser aus. Das Abholzen des Regenwaldes – für Palmöl in unserer Nahrung oder im Biosprit, der Klimawandel, und so weiter…

Die Welt hat eine seltsame Dynamik angenommen. Und dennoch gibt es Menschen, denen der SUV oder denen der gepflegte, pflegeleichte steinerne Vorgarten wichtiger ist als das, was sich um ihn herum abspielt. Nun gut, jeder wie er meint.

Aber die besorgniserregenden Dinge haben auch etwas Gutes an sich. Sie sorgen dafür, das es Menschen gibt, denen diese Entwicklungen nicht egal sind, die sich für etwas einsetzen. Selbstlos, engagiert, bestenfalls als Hobby.

Fürs neue Jahr wünsche ich mir, das es mehr solcher Menschen gibt. Die sich für das engagieren, das unsere Welt lebenswert macht. Menschen, denen das Leben vor ihrer eigenen Haustür nicht egal ist. Menschen, die bewußt leben und handeln, statt über die Zustände zu nörgeln und die Arme zu verschränken.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

Bergisch Gladbach – eine Stadt will die Bienen retten.

Bergisch Gladbach hat sich im Herbst 2017 auf die Fahnen geschrieben zur „Bienenstadt“ zu werden. Auch hier ist der dramatische Rückgang an Insekten und Vogelarten tagtäglich zu spüren. Ob beim Vogelgesang im Garten, ob bei den tanzenden Mücken an lauen Sommerabenden oder bei den geflügelten Besuchern auf den Kleeblüten im Rasen. Die Auswirkungen von Umweltgiften und Oberflächenversiegelung nehmen auch hier ihren Lauf.

Bergisch Gladbach ist eine große kreisangehörige Stadt im Bergischen Land mit etwas mehr als 110000 Einwohnern.

(C) Pixabay.com/Antranias

Doch unsere Stadt will dieser dramatischen Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen. Im Herbst 2017 hat sich die Stadt unter Beisein der Presse dazu entschieden mit Unterstützung der Bürger etwas zu unternehmen. Vorbild für die Aktion waren eine Handvoll Dörfer im benachbarten „Oberodenthal“, die bereits seit einiger Zeit erfolgreich kleine Grünflächen und den Randstreifen neben der Landstraße mit bienenfreundlichen Blumen und Gewächsen bepflanzen. Dies ist nun im großen Stil auch in Bergisch Gladbach geplant.

Die Aktion wird keineswegs nur von einer Handvoll Hobbygärtner initiiert und durchgeführt. Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach und Landrat Stephan Santelmann unterstützen das Projekt. So werden die Einwohner auch ermutigt „Patenschaften für öffentliche Grünflächen“ (nach Rücksprache) zu übernehmen und so z.B. den öden Kreisverkehr im Dorf zur schmücken Blumenwiese werden zu lassen.

Für Fragen zu dem Projekt oder zur praktischen Umsetzung stehen die Naturschutzbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie die Biologische Station Rhein-Berg zur Verfügung.

Ein Projekt das zum Mitmachen anregt. Oder vielleicht auch dazu, Nachahmer von groß angelegten Bienenschutzprojekten in anderen Städten und Gemeinden zu finden.

Weiterführende Links zum Thema:

Zeitungsbericht des Kölner Stadt-Anzeiger ->

Zeitungsbericht des „Bergischer Bote“ ->

Tipp: Beitrag des Bergisch Gladbacher Bürgerportals in-gl.de -> (mit weiterführenden Links zum Thema)

Webseite und Kontakt -> zur Naturschutzbehörde des RBK

Webseite und Kontakt -> der Biologischen Station Rhein-Berg

Bitte unterstützen Sie auch die Petition an die Bundesregierung die Zulassung von Glyphosat auf nationaler Ebene zu verbieten. Bitte unterzeichnen Sie die Online-Petition auf Change.org
Bitte unterstütze die Forderung nach einem nationalen Verbot des Bienenkillers Glyphosat an die Bundesregierung und unterzeichne auf Change.org

Glyphosatverbot für Deutschland – jetzt erst recht!

Nach dem Alleingang von MdB Christian Schmidt (CSU) zur Verlängerung der Zulassung von Glyphosat ist jetzt erst recht ein Verbot auf nationaler Ebene sowie eine Sanktionierung des undemokratischen Verhaltens von MdB Christian Schmidt notwendig.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Bundesregierung noch heute mit Ihrer Stimme. Innerhalb eines Monats hat die Petition bereits über 110000 Unterstützer erhalten. Der massive Druck zeigt bereits jetzt Wirkung im Rahmen der Koalitionsverhandlungen.

Bitte helfen Sie mit, die Lebens- und Überlebensbedingungen für Bienen und andere Insekten zu verbessern. Zwei namhafte Abgeordnete des Europaparlaments haben diese Petition gestartet. Das zeigt wie wichtig und solide der Aufruf dieser Petition ist.

Bitte dem Link auf Change.org folgen und dort die Petition unterstützen. Danke!

Hier geht es zur Online-Petition: