J.F.K.: Bücken statt Drücken!

J.akobs F.oto K.olumne

Liebe Freunde, heute habe ich leider mal so ein richtiges Scheiß-Thema.

Wenn Herrchen mit mir Gassi geht packt er sich immer ein oder zwei rote Beutel in die linke Jackentasche. Schließlich kann es sein das ich mal muss. Da gehört es zum guten Benehmen eines zweibeinigen Leinenführers, die Hinterlassenschaften des dazugehörigen Vierbeiners einzusammeln und in der nächsten Tonne zu entsorgen.Oft genug kommt es vor, dass einer meiner Kollegen irgendwo sein Geschäft erledigt hat und das Häufchen „Elend“ achtlos liegenbleibt. Kein Wunder, wenn sich andere Leute darüber aufregen.

Am vergangenen Sonntag schlug Herrchens und Frauchens Ärger jedoch dem Fass den Boden aus. Zusammen mit Frauchen waren wir auf dem Waldfriedhof, um Frauchens Mama zu besuchen, die vor einem Jahr verstorben ist. Sie liebte den Gesang der Vögelchen und war sehr Naturverbunden, so entsprach es ihrem Wunsch, hier im Wald die letzte Ruhe zu finden.

Jeder der Bagräbnisbäume ist mit einem kleinen Schild markiert. Hin und wieder liegen Blumen auf dem Waldboden, wo Hinterbliebene ihre Verstorbenen besuchen.

Und dazwischen? Überall Hundescheiße.

Das darf doch wohl nicht wahr sein! Es ist schon ärgerlich genug, wenn einige wenige die Hinterlassenschaften ihres Hundes auf dem Weg oder am Wegesrand liegen lassen und so den darüber berechtigten Ärger der Leute auf alle Hundehalter ziehen. Aber hier, auf einem Waldfriedhof, das geht mal garnicht. Absolut pietätlos und nicht akzeptabel. Da lässt Herrchen auch nicht das Argument gelten, man hätte es nicht gewußt. An vielen Stellen sind Schilder aufgestellt, auf denen auf den Waldfriedhof hingewiesen wird. Wer die Augen aufmacht, kann es auch ohne Hinweisschild wahrnehmen. Herrchen versteht es nicht, wie gleichgültig und respektlos manche Menschen mit ihren Mitmenschen umgehen.

Liebe Leute, daher die Bitte: „Bitte bücken, statt drücken“. Allerorts, nicht nur auf dem Waldfriedhof!

Dein Hund kann es nicht selber!

Tschüssi, Euer Jakob.

16 Comments on “J.F.K.: Bücken statt Drücken!

  1. Ich habe noch nie so einen Waldfriedhof gesehen bzw. besuchen können. Ich stelle mir das noch erhabener vor als auf einem normalen Friedhof.
    Und solche Hinterlassenschaften gehen da nunmal gar nicht. Ich kann eurem Hund und euch da nur zustimmen.

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    • Diese Waldfriedhöfe sind wirklichschön. Vorausgesetzt man tritt nicht in H……. Es ist ein stückweit anonymer als auf einem Friedhof, da es keine Grabsteine gibt. Die Verstorbenen werden eingeäschert und deren Asche in einer Urne im Waldboden an einem Baum beigesetzt. Eigentlich eine schöne Sache…

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      • Das finde ich auch. Schade, dass einige da keinen Respekt aufweisen können.
        Irgendwann werde ich bestimmt Gelegenheit haben, so einen Waldfriedhof einmal zu sehen. Wir sind hier in S-H nicht wirklich mit Wald gesegnet, außer den Windanlagen-Wäldern 😉

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  2. Eine unverfrorene Dreistigkeit, die auch hier zugenommen hat. Jeder hält sich einen Hund und Herrchen selbst verhält sich wie ein hirnloses Dreckschwein.
    Sorry…aber das regt mich schon lange auf.
    Danke für deinen Beitrag.

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  3. Leider nimmt die Kälte und die Ignoranz zwischen den Menschen immer mehr zu. Jeder denkt nur an sich. ‚Nach mir die Sintflut‘ scheint das Motto zu sein. Traurig!
    LG Gaby 🌷🙋

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  4. Mhh stimmt, auf einem Friedhof ist das besonders geschmacklos aber es nimmt auch überall sonst zu. In meiner Wohnsiedlung gibt es sehr viele Hunde, Grünflächen kann man gar nicht mehr betreten und das obwohl hier zwei Halter mit Tüten montiert sind mit jeweils einem Mülleimer direkt darunter, lG von der Ostsee

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    • Haben wir bei uns in der Nähe auch. Kotbeutel gratis. Tonne daneben und zwei Meter weiter hingekackt. Als Hundehalter ist man da selber entsetzt und fremdschämen ist nicht selten angesagt.

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  5. Das Problem kenne ich auch auf dem Friedhof, wo meine Eltern liegen. Hundescheiße holt man da zwei-, dreimal im Jahr vom Grab.
    Zwar sind Hinweisschilder aufgestellt, die Hunde (und Fahrradfahren) auf dem Friedhof untersagen, aber es juckt keinen. Macht mich stets wütend, diese Ignoranz. Und offensichtlich ist der Ort zu klein, um das alles alss Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Vielleicht würden die Leute wach werden, wenn’s ans Geld ginge.

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  6. Überall das gleiche Elend. Man tritt sogar in Haufen rein, wo man sie absolut gar nicht vermutet. Und das liegt daran, weil unangeleinte Hunde natürlich nicht auf den Wegen bleiben, da geht es hier mal querfeld ein und dort. So wie ich das auf meinen Fototouren ja auch mache. Und da meint man dann, hier hat bestimmt kein Hund hingekackt, ist ja weit weg vom Weg, ja super, kaum zu Ende gedacht, steckt man schon ganz tief drin . . . !

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      • Oh mein Gott 😱. Was es nicht alles gibt. In den Niederlanden (Zeeland) wird man von den Ordnungsbehörden zur Kasse gebeten, wenn man mit Hund unterwegs ist und keine Kotbeutel dabei hat. Das sollte man hierzulande auch einführen. Aber wenn die Leute die Plastikbeutel dann auch noch in Bäumen aufhängen… bei uns zum Glück noch nicht gesehen

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  7. „Aufhängen“ ist der falsche Ausdruck 😉 Die vollen Beutel werden in Baum und Busch hineingeworfen. Je höher desto besser, damit man sie auch ja nicht aus unerreichbaren Höhen wieder entfernen kann 😉

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