Gartenrundgang

Auf dem Blog von Pascale Treichler-> bin ich auf ein schönes Projekt aufmerksam geworden, das ich auf meinem Blog gerne nachahmen möchte. Es ist der fotografische Monatsrundgang->, mit dem Pascale ihre Blogbesucher jeden Monat durch ihren Garten führt und die schönsten Gartenbilder präsentiert.

Da ich meinen Garten bisher noch nicht vorgestellt habe zeige ich Euch heute zunächst mal, was bei mir im Garten so alles schon existiert bzw. was für das kommende Gartenjahr geplant ist. Im Mittelpunkt steht die Wandlung zum Bienen- und vogelfreundlichen Garten. Auch, wenn wir in den letzten Jahren schon einigermaßen aktiv in diese Richtung waren – so richtig Fahrt kommt erst dieses Jahr in die Sache.

Doch Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Fangen wir an. Kommt ihr mit?

Das Herzstück:

In unseren Hochbeeten wuchsen in den letzten Jahren hauptsächlich Tomaten, Bohnen, Möhren und Erbsen. Doch dieses Jahr muss das Gemüse weichen, da die beiden Hochbeete für Wildkräuter und Wildblumen herhalten müssen. Am Brennholzunterstand ist das Wildbienenhaus untergebracht, welches ich zur Zeit noch fertig baue. Einen Bericht dazu findet ihr hier.

Bisher sind die Hochbeete noch trist und leer. Schon bald sollen hier bienenfreundliche Pflanzen wachsen.

Die Frühlings-Schlüsselblume habe ich schon ausgesät. Sie ist ein Kaltkeimer und kann von Oktober an schon vorgezogen werden. Die Keimung wird durch das mehrfache Abfallen der Temperatur ausgelöst. Da die Frühlings-Schlüsselblume schon im März anfängt zu blühen ist sie eine wichtiger Nahrungslieferant für Wildbienen & Co.

Kräuter

In dieser alten Ofenkeramik ist unser Kräuterbeet angelegt. Die Kräuter die hier wachsen dürfen blühen. Dann werden sie von vielen Fluginsekten besucht.

Im Vorgarten steht unsere „Kräuterpalette“. Eine rot lackierte Europalette mit kleinen Eimerchen daran, in denen auch verschiedene Kräutersorten wachsen.

Vogelfreundliches

Mit diesem Nistkasten fing alles an. Er hängt schon ewig im Garten und wird jedes Jahr bewohnt. Meistens von Kohlmeisen. Er hängt seit letztem Jahr an unserem Kirschbaum.

Ein neuer Nistkästen ist unsere halboffene Bruthöhle in Bodennähe. Ich bin gespannt ob er bewohnt sein wird, denn er hängt im Prinzip mitten im Garten wo einigermaßen „Betrieb“ herrscht. Einen Versuch ist es wert. Neben diesen beiden haben wir noch zwei andere Nistkästen, die ich Euch zu späteren Zeitpunkt noch zeige.

Ein entsprechendes Futterangebot für die gefiederten Besucher darf natürlich nicht fehlen.

Blühpflanzen jetzt und später

Die Schneeglöckchen blühen schon. Ebenso wie die Krokusse, die ihre Köpfe schon raussstecken.

Jetzt wird es spannend. Auf dem folgenden Foto zeige ich Euch einen Rasenstreifen, auf dem zukünftig eine Bienenweide-Mischung entstehen soll.

Auch hier können bienenfreundliche Pflanzen gedeihen. An der Straßenkante sollen – wenn es nach mir geht – zukünftig Schafgarbe und Berg-Lauch blühen, die sich nach meinen Recherchen auch auf dem recht steinigen Untergrund wohlfühlen sollen.

Eine weitere recht trostlose Ecke. Ob sich hier die Färberhundskamille wohlfühlen wird?

Abschließend für heute noch ein Foto von unserem Gartenteich. Im Sommer ist es hier recht bunt und einige große, sowie viele kleine Libellen fühlen sich hier wohl. Seit zwei Jahren ist im Sommer auch ein Wasserfrosch zu sehen.

Ich hoffe mein kleiner Gartenrundgang hat Euch gefallen?

Einen guten Start in die neue Woche und sonnige Grüße ☀️👍

 

13 Comments on “Gartenrundgang

    • Wasserfrosch. Habe ihn bisher immer nur im Wasser gesehen, knapp unter der Wasseroberfläche, meistens am Rand wo er dann auf den Steinen sitzen kann. Habe leider noch kein Foto von ihm. Weiß auch nicht ob er noch da ist? (Der Reiher zieht hier öfters seine Kreise)

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  1. „An der Straßenkante, wenn es nach mir geht…“ das ist eine kritische Stelle um dort etwas wachsen zu lassen. Da ist die städtische GALA immer schnell hinterher und ratz fatz ist das „Unkraut“, in deren Augen ist das Unkraut, wech! Kommt jetzt drauf an, wer für die Ecke dort verantwortlich ist, entweder die Anwohner selber oder halt eben die Stadt. Sollten die Anwohner selbst für diese Ecke verantwortlich sein, dann kann man nur hoffen, dass diese mitziehen und Schafgabe und Bärlauch nicht als Unkraut ansehen 😉

    Gefällt 1 Person

    • Wir wohnen in einer Sackgasse. Hier ist noch nie ein Kehrwagen o.ä. lang gefahren 👍 Und wer vor meinem Garten anfängt das Unkraut wegzumachen bekommt es mit mir zu tun 😤. Nee, also das ist unsere „Straßenkante“, da kümmert sich außer uns niemand drum (wie man vielleicht auf dem aktuellen Foto ganz gut erkennen kann?) 😅😂

      Gefällt 2 Personen

  2. Die Idee mit dem Gartenrundgang finde ich sehr schön! Bin gespannt, wie es weiter geht. Und ganz gespannt bin ich auf die Aussaat der Frühlings-Schlüsselblumen. Ich hab das mal mit Lungenkraut probiert, allerdings im Schnellverfahren, mit dem Kühlschranktrick (siehe Stichwort Kältestratifikation auf meinem Blog). Ich hoffe, dass du ganz viele hübsche Schlüsselblumen bekommst 🙂

    Gefällt 1 Person

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