Familie Schwan

Nach langer Zeit waren wir mal wieder am Höhenfelder See in Köln-Dünnwald unterwegs. Der See ist das Überbleibsel einer ehemaligen Kiesgrube und gehört mit 20ha zu den größeren Baggerseen im Rechtsrheinischen. Während in den Sommermonaten die Ufer durch Badegäste und feiernde Gruppen gesäumt sind und nicht selten eine laute und ausgelassene Stimmung herrscht verwandelt sich der See im Winter und zeitigen Frühjahr zu einem wahren Eldorado für verschiedene Vogelarten.

Unter anderem sind seit Jahren auch ein paar Schwäne dort beheimatet. Was ich bei meinem heutigen Besuch nicht geahnt hatte: Eines der Schwanenpaare hat Nachwuchs. Schaut selbst…

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Ups! Das sind noch keine Schwäne. Die beiden Angler sahen wir zu Beginn unseres Spaziergangs.
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Die Schwanenfamilie: 2 Eltern und 5 Jungtiere
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Kann man erkennen, was Weibchen und Erpel sind?

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…schwimmen auf dem See, Köpfchen in das Wasser…
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Einer war immer auf Tauchstation.

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…und nochmal abtauchen.
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Wo Wasser ist, darf Jakob natürlich nicht fehlen.

Es waren noch viele andere Vögel am und im Wasser unterwegs, aber die bereits einsetzende Dämmerung ließ keine vernünftigen Fotos mehr zu. Unsere Spaziergänge werden uns demnächst aber sicher des Öfteren an den Höhenfelder See führen. Ich bin gespannt was wir noch alles entdecken.

11 Comments on “Familie Schwan

  1. Die Geschlechter der Jungschwäne lassen sich jetzt noch nicht unterscheiden. Zumindest nicht für den Laien. Die Altvögel unterscheidet man an dem Höcker am Schnabelansatz. Beim Männchen ist er ausgeprägter als beim Weibchen. Der Höcker des männlichen Tieres nimmt von Jahr zu Jahr mehr an Form und Größe an. Je älter die Schwäne sind umso besser kann man sie an den Höckern unterscheiden. Ich glaube nicht dass die Jungschwäne da bleiben „dürfen“. Die werden spätestens zu Beginn der nächsten Brutzeit von den Elterntieren vertrieben. Meistens geschieht das vom männlichen Elterntier aus. Das jetzt mehrere Schwäne dort am See sind ist normal, außerhalb der Brutzeit leben Schwäne „friedlich“ auch in größeren Gruppen miteinander. Bin mal gespannt wie es weiter geht an diesem See. Du wirst sicher darüber berichten 🙂

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    • Danke für die Tipps. Zumindest bis es im späten Frühjahr wieder wärmer Wildbienen ich dort öfters unterwegs. Dann wird mir die Partystimmung zu blöd und man läuft anstatt über Gräser und Waldwege eher entlang wilder Müllkippen & Co. Ein Thema zum aufregen, aber manche sind eben unbelehrbar… 😳

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  2. Pingback: Federleicht – Biene und Vogel

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